Amphibienschutz ist gefährdet

Wir alle unterstützen Naturschutz, meist ist das nur passiv möglich.
Die aktuelle Pandemie zeigt nun Wirkung auf den aktiven Naturschutz.
Es fehlen aktuell freiwillige Helfer die notwendig sind um Amphibienzäune zu erstellen und den Amphibien helfen sicher über die Straßen zu ihren Laichplätzen zu kommen.

Viele der aktiven Helfer gehören aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe und können dieses Jahr nicht mitmachen, auch die bis mindestens Mitte Februar geltenden Corona-Beschränkungen greifen in die Hilfsmaßnahmen ein.
Wenn es die ehrenamtlichen Helfer nicht schaffen die Zäune zu stellen, werden als folge tausende der schützenswerten Tiere dem Straßenverkehr zum Opfer fallen.
Die Naturschützer stellen derzeit einen mit den Pandemie-Schutzmaßnahmen konformen Einsatzplan zum Amphibienschutz zusammen.

Du bist nun eingeladen aktiv beizutragen, dass Aufstellen der Zäune wird in den nächsten Wochen beginnen.

Gestellt werden mobile Zäune außer an der Spreng, an der Strecke Brombachtal/Böllstein (circa 500 Meter), in Fränkisch-Crumbach in Richtung Hollunderhof (400 Meter), an der Bundesstraße bei Neustadt (circa 600 Meter).
Zwischen Rehbach und Michelstadt werde der stationäre Zaun durch einige Bahnen Amphibienzaun ergänzt, in Sensbachtal und Fischbachtal erfolgen Rettungsaktionen, wie auch in Hiltersklingen.
Vor allem Feuersalamander werden an der Strecke nach Weiten-Gesäß (circa 1000 Meter) gerettet. Allein für den Abschnitt an der Spreng „wäre es gut, zwischen 15 und 20 Leute zu haben, am besten immer mindestens ein Paar aus einem Haushalt, das ist aber nicht zwingend, da man auch gut alleine etwas zum Aufbau beitragen kann, erläutert Martina Limprecht, die Vorsitzende des Nabu Odenwaldkreis.

KONTAKT
Wer bei der Aufstellung der Amphibienschutzzäune mithelfen will, kann sich melden bei:

Martina Limprecht
Nabu Odenwaldkreis
Telefonnummer: 0162-9 67 16 94, oder E-Mail an
limprecht.nabu@t-online.de.

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